Gesetzliche Rahmenbedingungen

Rechte und Pflichten eines Waldeigentümers sind in nationalen Forstgesetzen geregelt. „Wald im Sinne dieses [österreichischen] Bundesgesetzes sind mit Holzgewächsen […] (forstlicher Bewuchs) bestockte Grundflächen, soweit die Bestockung mindestens eine Fläche von 1.000 m2 und eine durchschnittliche Breite von 10 m erreicht“ (Forstgesetz 1974; RIS Bundeskanzleramt Österreich 2015).

Nachhaltige Waldbewirtschaftung im Sinne dieses österreichischen Bundesgesetzes bedeutet die Pflege und Nutzung der Wälder auf eine Art und in einem Umfang, dass deren biologische Vielfalt, Produktivität, Regenerationsvermögen, Vitalität sowie Potenzial dauerhaft erhalten wird, um derzeit und in Zukunft ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Funktionen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene, ohne andere Ökosysteme zu schädigen, zu erfüllen. Insbesondere ist bei Nutzung des Waldes unter Berücksichtigung des langfristigen forstlichen Erzeugungszeitraumes und allenfalls vorhandener Planungen vorzusorgen, dass Nutzungen entsprechend der forstlichen Zielsetzung den nachfolgenden Generationen vorbehalten bleiben.

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