Funktionen des Waldes

Die wechselseitigen Beziehungen zwischen Lebewesen und Umwelt bezeichnet man als Ökosystem. Intakte Waldökosysteme liefern nicht nur Nahrung und Rohstoffe, sondern regulieren auch das Klima, schützen vor Hochwasser, sorgen für Artenvielfalt oder bieten Raum für Tourismus und Naherholung.
Neben ökologischen und gesellschaftlichen Funktionen gewinnt der Wald als Lieferant des nachwachsenden Rohstoffes Holz sowohl für die energetische als auch stoffliche Verwertung immer mehr an Bedeutung.
Aktuelle Studien belegen, dass Holz – in Verwendung als Baumaterial – eine wesentlich bessere CO2-Bilanz besitzt als wenn es ungenutzt im Wald stehen bliebe. Dieser Effekt entsteht dadurch, dass für das eingesetzte Holz einerseits weniger Kunststoff, Beton oder Metall erzeugt werden muss, andererseits im Wald wieder nachwachsen und nachhaltig CO2 speichern kann. Solange insgesamt nicht mehr geschlägert wird, als im Wald nachwächst, ist der Einsatz von Holz als Baumaterial ein beachtlicher Beitrag zum Klimaschutz.